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Konkretisierung des Geschäftsmodells

Eine Neuentwicklung ist erst dann eine Innovation, wenn sie am Markt platziert wurde. Um die Platzierung der Dienstleistungen des Plasma-Technologie-Grid (PT-Grid) abzusichern, wurde im Förderantrag für das PT-Grid ein Geschäftsmodell mit besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse Kleiner und Mittlerer Unternehmen (KMU) formuliert. Das Geschäftsmodell bringt mit den Plasmamodellen der Teilprojektpartner ein wissenschaftliches Problemlösungswerkzeug unter Verwendung des D-Grid zur breiten Anwendung bei konkreten, kommerziellen Problemstellungen. Die Teilprojektpartner bieten als plasmatechnische Berater die Dienstleistungen des PT-Grid ihren Kunden an.

Der langfristige Erfolg der angebotenen Dienstleistungen ist durch ihre nachhaltige Nachfrage definiert. Das „Stralsund Information Management Team“ (SIMAT) um Prof. Dr. Michael Klotz begleitet das Projekt „PT-Grid“, um über die Gestaltung eines angemessenen Interessenausgleiches unter den Stakeholdern die Nachhaltigkeit der Nachfrage abzusichern. Zudem sind aufgrund von Entwicklungen im Projekt bei der Umsetzung des Geschäftsmodells ständig Anpassungen erforderlich.

Der zu schaffende Interessenausgleich stellt durch Einbeziehung der bereits bestehenden Wertschöpfungsketten im PT-Grid eine besondere Herausforderung dar. Die plasmatechnischen Berater können neben ihrer Vermittlertätigkeit zwischen PT-Grid und Endkunden aufgrund von Nutzungen des PT-Grid für eigene Plasmasimulationen auch selbst Kunden des PT-Grid sein. Die Beziehung des plasmatechnischen Beraters zum PT-Grid ist damit abhängig von seiner eingenommenen Rolle.